Service-Navigation

Suchfunktion

Aktuelle Informationen

31.12.2018

Umwandlung von Dauergrünland in Ackerland gegen Ausgleich im Gewässerrandstreifen


Das Gesetz zur Neuordnung des Wasserrechts in Baden-Württemberg verbietet in Gewässerrandstreifen die Nutzung als Ackerland in einem Bereich von fünf Metern ab dem 1. Januar 2019.

Um zu verhindern, dass Ihr landwirtschaftlicher Betrieb durch die gesetzlich vorgeschriebene Nutzungsänderung Flächen mit Ackerstatus verliert, können Sie folgendes tun:

Lassen Sie ggf. eine Umwandlung von Dauergrünland in Ackerland gegen Ausgleich im Gewässerrandstreifen noch bis zum 31.12.2018 vom Landwirtschaftsamt genehmigen. Stellen Sie hierzu einen Antrag auf Genehmigung der Umwandlung von Dauergrünland gegen Ausgleich nach § 27 a Abs. 2 Nr. 1 des Landwirtschafts- und Landeskulturgesetzes (LLG). Das hierfür notwendige Formular „Antrag LLG Grünlandumwandlung gegen Ausgleich (altes Dauergrünland)“ finden Sie auf der Homepage des Landwirtschaftsamts Rottweil (http://rottweil.landwirtschaftsverwaltung-bw.de/pirobase/edit/676694) unter Downloads/Service.

Bei Fragen können Sie sich gerne an Fr. Lacher unter Tel. 0741/244-946 oder an Fr. Glasneck unter der Tel. 0741/244-720 wenden.

04.07.2018

Bösinger Feldtag

Der Arbeitskreis Pflanzenbau des Landwirtschaftsamtes Rottweil lädt am Mittwoch, 04. Juli 2018 jeweils um 09:30 Uhr und 18:30 Uhr auf den Hof der Familie Ralf Stritt in Bösingen zum traditionellen "Bösinger Feldtag" ein. In Zusammenarbeit mit den Pflanzenschutzfirmen Spiess-Urania und Syngenta werden ackerbauliche Themen aus dem Bereich des Pflanzenschutzes und der Düngung vor Ort im Feld diskutiert. Im Zentrum stehen Anbauversuche in der Gerste, im Winterweizen und im Winterraps. Zum Abschluss werden aktuelle Marktprognosen vorgestellt. Die Veranstaltung ist als 2-stündige Sachkundefortbildung anerkannt. Bitte Sachkundenachweis mitbringen.

Infos utner Tel.: 0741 244-701
 

23.04.2018

Die Herbstzeitlose - ein weit verbreitetes Problem auf Wiesen und Weiden

Ein Wort zur Biologie:
Die Herbstzeitlose blüht im Herbst. Charakteristisch ist die hell-lila Blüte dieser Pflanze, die ähnlich aussieht wie ein Krokus, während der Blüte jedoch keinen Blattapparat ausbildet. Nach der Befruchtung durch Insekten - auch Selbstbefruchtung ist möglich - verschwindet die Blüte und die Pflanze überwintert befruchtet. Über Winter wird die ursprüngliche Sprossknolle abgebaut und eine neue angelegt. In diese neue Knolle werden im Frühjahr in der Zeit zwischen Austrieb und Samenbildung Reservestoffe für die Blüte im kommenden Herbst und die darauf folgende Überwinterung eingelagert. Je nach Standort dürfte dies zwischen Mitte März und Anfang April abgeschlossen sein und die Pflanze zu Entwicklung und Reifung von Frucht und Samen übergegangen sein. Etwa ab Ende April/Anfang Mai ist die Samenbildung dann abgeschlossen und die Pflanze stirbt ab, bleibt aber in allen ihren Teilen weiterhin hochgiftig. Eine Massenvermehrung, wie sie derzeit auf vielen Wiesen zu erkennnen ist, ist meist die Folge einer über Jahre späten Mahd (ab Ende Juni) in der die Pflanze den gesamten Entwicklungszyklus ihres Battapparates ungestört durchlaufen konnte. Dabei konnten sich die Sprossknollen der Mutterpflanzen optimal entwickeln und darüber hinaus eine Weiterverbreitung durch vollständige Samenabreife stattfinden.

Bekämpfung:
Die nachhaltigste Bekämpfung stellen ein - zwei Schröpfschnitte der Herbstzeitlose im zeitigen Frühjahr, bevor die ersten Samenkapseln erkennbar sind, dar. Hierzu sollte der Blattapparat immer wieder gemulcht werden, um die Entwicklung der Sprossknolle für die kommende Überwinterung möglichst stark zu stören und so die Winterhärte deutlich zu reduzieren. Der Besatz auf einer Fläche sollte isch so innerhalb von 2 - 3 Jahren deutlich reduzieren lassen, sodass die dann noch verbleibenden Pflanzen, die zum Teil auch aus dem Samenvorrat des Standortes erwachsen können, mit geringem Aufwand im Rahmen einer Einzelpflanzenbekämpfung getilgt werden können.

26.07.2017

Jakobskreuzkraut-App

Monitoring und Bekämpfung von Jakobskreuzkraut (JKK) im Landkreis Rottweil ab 2017  - In den letzten Jahren sind vermehrt die Kreuzkräuter in den Fokus der Öffentlichkeit geraten. Sie gelten in der Landwirtschaft aufgrund ihrer Giftigkeit als Problemunkräuter. Im Rahmen eines landesweiten Monitorings wird das Landwirtschaftsamt ab dem Jahr 2017 vermehrt auf Jakobskreuzkrautbestände im Landkreis achten und Standorte in einer Datenbank erfassen. - Dazu brauchen wir Ihre Unterstützung ! Melden Sie uns über eine eigene Jakobskreuzkraut-App Standorte an denen, das Problemunkraut wächst. Mithilfe der Standortdaten kann daraus ein angemessenes Bekämpfungskonzept in Zusammenarbeit mit der Straßenbauverwaltung erarbeitet werden. Durch frühzeitiges Mähen (mechanischer Unkrautbekämpfung) der Seitenstreifen werden ein Abblühen und damit eine weitere Ausbreitung verhindert. Die kostenlose App können Sie hier herunterladen:   - Das Passwort kann am Landwirtschaftsamt telefonisch erfragt werden unter der 0741/244-724 oder 0741 244-701 . - Ansprechpersonen: Hannes Glunz Hartmut   Beckereit

Fußleiste